Für den Kinder und Jugendbereich gibt es derzeit 3 Richtlinien-Verfahren, die auch von den Krankenkassen übernommen werden: Die Verhaltenstherapie, die analytische Psychotherapie und die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Wir arbeiten in der Praxis ausschließlich verhaltenstherapeutisch.
Die Verhaltenstherapie stützt sich auf die psychologischen Lerntheorien und die experimentelle Psychologie, und greift damit auf objektive naturwissenschaftliche Erkenntnisse zurück. Verhalten ist einerseits das was man von außen bei einer Person beobachten kann, aber umfasst im engeren Sinne auch die inneren Erlebnisprozesse wie Gedanken und Gefühle. In der Verhaltenstherapie wird davon ausgegangen, dass es sich bei einem vorliegenden Störungsbild um ein falsch erlerntes Verhalten handelt. So liegt der Schwerpunkt der therapeutischen Arbeit auf der Verminderung der „falschen“ (dysfunktionalen) Reaktionen hin zum Aufbau „neuer“ (gesunder) Reaktionen. Dies geschieht im Therapieprozess mithilfe von verschiedenen verhaltenstherapeutischen Methoden, wie z.B. Verhaltensplänen, Konfrontationsübungen, Überarbeitung sogenannter „automatischer Gedanken“ oder Selbstkontrolltechniken - um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Weitergehende Fragen zur Verhaltenstherapie beantwortet Dir dein/Ihnen Ihr Therapeut gerne.
Marion Bublath
Kristina Klein